Wildlife

Am Nachmittag hab ich eine Elm Wildlife Tour mitgemacht! Auf dem Programm standen riesige Albatrosse, putzige Gelbkopfpinguine, träge Seelöwen und verspielte Seehunde. Mit den beiden Meeresbiologen Maria und Sean ging es im Minibus raus nach Taiaroa Head auf der Otago Peninsula zum Royal Albatros Center, wo wir erstmal den Albatrossen beim eleganten Gleitflug zusehen konnten. Sehr imposante Tiere mit ihren 3,50 Meter Spannweite.

Handyfotos konnte ich hier leider keine machen, dazu waren die Vögel einfach zu weit weg bzw. zu schnell unterwegs aber immerhin hab ich mit der normalen Kamera ein paar tolle Bilder schießen können, die werden nachgeliefert! Die Jungvögel in den Brutnestern am Küstenhang waren so um die 6 Monate alt, noch ganz weiß und flauschig und warteten geduldig auf die Rückkehr der Eltern. In der Station gab es dieses Jahr 26 mal Nachwuchs, insgesamt gibt es wohl einen Bestand von ungefähr 250 Vögeln, wenn ich das alles richtig verstanden habe.

Auf dem Weg zum Revier der Gelbkopfpinguine begegneten wir vielen schwarzen Schwänen, ein paar Reihern, Little Shags, einem Variable Oystercatcher und 2 wunderhübschen, nativen Pukekus.

Der Weg zu der kleinen, vom Otago Peninsula Trust unterstützten und geschützen Bucht, in der sich die Gelbkopfpinguine und Seelöwen ungestört tummeln können, führte extrem steil bergab und es wurde schnell klar, dass wir am Ende des Tages die ganze Strecke auch wieder raufkraxeln mussten.

 Die Mühe sollte sich aber echt lohnen, denn wir bekam n die Seelöwen und Pinguine wirklich sehr nah vor die Linse. Zwei der possierlichen Tierchen wagten sich sogar fast 2 Meter an uns ran und bestaunten uns interessiert, was eher selten vorkommt, da die Kerlchen sonst eher Reißaus nehmen, wenn mal wieder menschlicher Besuch unangemeldet vorbeischaut.


Die Seelöwen räkelten sich eigentlich nur faul im Sand rum und man kann sich nur schwer vorstellen, dass die Ungetüme mit bis zu 20kmH über den Strand pesen können und selbst den Pinguinen gefährlich werden könnten, die wohl an Land etwas langsamer sind mit ihrem Watschelgang. So träge rumliegend konnte man sie jedenfalls nur dann sicher von einer kleinen Felsformation unterscheiden, wenn sie mal die Liegeposition änderten.

Nachdem wir uns also den ganzen Weg nach oben geschleppt hatten, ging es auf der anderen Seite gerade nochmal steil bergab, wesentlich steiler, um genau zu sein, dafür aber kürzer – schwacher Trost 😜

Unten in der geschützen Beobachtungsstation gab es dann eine kleine Kolonie Seelöwen zu bewundern, die sich in seichten Wasserlöchern austobten und an ihren Schwimmkünsten feilen, während ihre Mütter auf See auf Fischfang sind, oder sich auf den Felsen von den Strapazen des Seehundmutterdaseins ausruhen!   Zugegeben auf dem Handyforo nicht wirklich zu erkennen 😊😉

Wir erholten uns jedenfalls nach dem anstrengenden Bergsteigen erstmal mit Burger und neuseeländischem Bier. Cheers!!!

3 Gedanken zu “Wildlife

  1. Hallo Alex: Na denn Prost, lass Dir das Bierchen schmecken! Tolle Berichte und schöne Bilder von Deinen Erlebnissen – ich bin schon gespannt, was Du weiteres erleben wirst.

    Nga mea katoa te pai Harald

  2. wie süß… bring mir auch so ’nen putzigen Frackträger mit, die sind ja nicht so groß!

    Liebe Grüße, Susanne & Matthias

    1. Die Kerlchen sind echt putzig, aber gar nicht so klein, wie sie aussehen! Auf jeden Fall waren sie zu groß für meinen eh schon viel zu vollen Rucksack

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